Xavier Caro
Xavier Caro possesses over 25 years of expertise in packaging and sustainable design within the FMCG industry. After starting at Nestlé in 1998, Xavier has held diverse leadership roles within the company across operations, R&D, and corporate functions. He has cultivated a robust international profile through assignments in Australia, the United States, Singapore, Brazil and Germany. Xavier also gained experience serving as Senior Director of Packaging R&D for EMEA at KENVUE focusing on the development and deployment of new product launches as well as providing support to marketed products across all franchises and channels within the Essential Health, Skin Health, and Self Care categories. Now heading the Nestlé Institute of Packaging Science, he and his team are focusing on the research and development of novel materials for the Nestlé Brands.
Federico Zipoli
Dr Federico Zipoli is a Senior Research Scientist at IBM Research Europe in Zurich. His research activity focuses on leveraging foundation models and generative AI to accelerate discoveries in chemistry and materials science. Before this, he applied atomistic simulations to different types of materials, for example phase-change materials for storage applications and solid-state electrolytes for batteries.
Vanessa Wood
Professor Vanessa Wood is a full professor and Vice President for Knowledge Transfer and Corporate Relations at ETH Zurich. In 2011, she was appointed a professor in the Department of Information Technology and Electrical Engineering at ETH Zurich. Her research group is the Materials and Device Engineering Group. Since 2018, she has been Chair of the Institute for Electronics. From 2018 to 2020, she was also head of the department. In 2021, she was appointed Vice President for Knowledge Transfer and Corporate Relations. She won the 2014 Science Prize in Electrochemistry awarded by BASF and Volkswagen Group, and the Outstanding Young Investigator Award from the Materials Research Society in 2018. Vanessa Wood holds a Bachelor of Science in Applied Physics from Yale University (2005), a Master’s in Electrical Engineering and Computer Science from Massachusetts Institute of Technology (MIT) (2007) and a PhD in Electrical Engineering from MIT (2009).
Maria Zivcec
After studying materials science, Maria Zivcec earned a PhD in Mechanical Engineering at RWTH Aachen University, focusing on alternative manufacturing methods for hard metals and their characterisation. Ten years ago, she began her career at Hilti in Liechtenstein as a project manager for powder metallurgical manufacturing technologies, followed by a role as a technical project leader in product development. For the past three years, she has led the Materials Research team in Corporate Research and Technology at Hilti.
Camp de vacances Swiss TecLadies à Martigny du 20 au 24 octobre 2025
Swiss TecLadies organise pour la première fois un camp STL4IT en Suisse romande, du 20 au 24 octobre 2025 à Martigny.
Ce camp a pour objectif :
- d'encourager les jeunes femmes à s’orienter vers des professions dans les domaines de l’informatique et de la technique
- de renforcer leur confiance en elles et leurs compétences
- et de favoriser la création de réseaux entre participantes
Le camp s’adresse aux filles de 12 à 15 ans (entre la 9H et la 11H), domiciliées et scolarisées en Suisse. Il propose :
- Un projet de recherche
- Des excursions, des rencontres et des activités en plein air
- Une ambiance bienveillante et un encadrement professionnel
Lieu : Auberge de jeunesse de Martigny (privatisée pour l’occasion)
Langue : français
Tarifs : CHF 250.– avec hébergement / CHF 100.– sans hébergement
50 % de réduction avec la CarteCulture
Le camp à Martigny est organisé en collaboration avec Objectif Sciences International, grâce au soutien de la Fondation Hasler.
Toutes les informations et inscriptions sur www.tecladies.ch/fr/camps
Damit Wolken gefrieren, könnte Wüstenstaub helfen
Autorin: Marianne Lucien, ETH News
Bildquelle: Diego Villanueva Ortiz / ETH Zurich
In Kürze: Anhand von Satellitendaten aus 35 Jahren haben Forschende ein konsistentes Muster beobachtet, wie Wassertröpfchen in Wolken zu Eiskristallen gefrieren (Wolkenvereisung). Wüstenstaub in der Atmosphäre fördert dies. Die Frage, wie Tröpfchen in Wolken gefrieren, ist ein wichtiges Puzzleteil der Klimamodelle. Die Wolkenvereisung weist von der Nanometer-Skala bis zum Kilometer-Massstab dasselbe Muster auf.
Eine neue Studie zeigt, dass natürliche Staubpartikel aus fernen Wüsten dazu führen können, dass sich in Wolken auf der Nordhalbkugel der Erde Eiskristalle bilden. Dieser subtile Mechanismus beeinflusst, wie viel Sonnenlicht die Wolken reflektieren und wie in ihnen Regen und Schnee entstehen – mit erheblichen Auswirkungen auf Klimaprognosen.
Ein internationales Team von Forschenden unter Leitung der ETH Zürich hat anhand von Satellitenbeobachtungen aus 35 Jahren herausgefunden, dass mineralischer Staub – winzige Partikel, die vom Wind aufgewirbelt und in die obere Atmosphäre getragen werden – dazu führen kann, dass Wolkentröpfchen gefrieren. Besonders wichtig ist dieser Prozess in nördlichen Regionen, wo sich Wolken oft in einem Temperaturbereich knapp unter dem Gefrierpunkt bilden.«Dort, wo mehr Staub ist, ist es viel wahrscheinlicher, dass Wolken im oberen Bereich gefrieren», erklärt Diego Villanueva, Postdoktorand für Atmosphärenphysik an der ETH Zürich und Erstautor der Studie. «Dies hat unmittelbare Auswirkungen darauf, wie viel Sonnenlicht in den Weltraum zurückgeworfen wird und wie viel Niederschlag entsteht.»
Staub verwandelt Wolken in Eis
Die Forschenden konzentrierten sich auf Wolken, die sowohl unterkühltes Wasser als auch Eis enthalten und sich zwischen –39°C und 0°C bilden. Solche Wolken kommen in mittleren und hohen Breiten häufig vor, insbesondere über dem Nordatlantik, Sibirien und Kanada. Die Forschung weiss, dass solche Wolken extrem empfindlich auf Umgebungsveränderungen reagieren – insbesondere auf das Vorhandensein von Kristallisationskernen, die vor allem aus Wüstenstaub-Aerosolen entstehen.
Beim Vergleich der Häufigkeit von Eiswolken mit dem Staubgehalt beobachteten die Forschenden ein bemerkenswert einheitliches Muster: Je mehr Staub vorhanden ist und je kühler die Wolken sind, desto häufiger werden sie Eiswolken. Zudem deckte sich dieses Muster nahezu perfekt mit Vorhersagen aus Laborexperimenten zu der Frage, wie Staub zum Gefrieren von Tröpfchen führt.
«Dies ist eine der ersten Studien, die zeigt, dass Satellitenmessungen der Wolkenzusammensetzung mit dem übereinstimmen, was wir aus dem Labor wissen», sagt die Co-Autorin Ulrike Lohmann, Professorin für Atmosphärenphysik an der ETH Zürich.
Eine neue Referenzgrösse für Klimamodelle
Wie Wolken vereisen, wirkt sich unmittelbar darauf aus, wie viel Sonnenlicht sie ins Weltall reflektieren und wie viel Wasser sie als Niederschlag abgeben. Diese Faktoren sind für Klimamodelle sehr wichtig. Doch vielen dieser Modelle fehlte bisher ein solider Bezugspunkt dafür, wie das Gefrieren von Wolken im globalen Massstab funktioniert.
Die neuen Erkenntnisse stellen einen messbaren Zusammenhang zwischen dem Staub in der Luft und der Häufigkeit von Eis an der Oberseite von Wolken her, und sie liefern damit eine wichtige Referenzgrösse für die Verbesserung der Klimaprojektionen. «Dies hilft, eines der unsichersten Teile des Klimapuzzles zu finden», sagt Villanueva.
Komplexes Bild mit klarem Signal
Jahrzehntelang haben Klimaforscher:innen das Gefrieren von Tröpfchen im Mikromassstab untersucht. Diese Studie zeigt zum ersten Mal, dass die Wolkeneisbildung demselben Muster folgt wie das Gefrieren von Tröpfchen, allerdings in einem viel grösseren Massstab.Die neuen Erkenntnisse zeigen die enorme Wirkung, die winzige Staubpartikel auf die Atmosphäre haben können: Nanometergrosse Defekte an der Partikeloberfläche bilden die Keime für Eiskristalle, die vom Weltraum aus beobachtet werden können. Damit erweitert sich das Forschungsgebiet der Atmosphärenforschung in diesem Bereich von der Nanometerskala bis hin zu grossräumigen Beobachtungen aus dem Weltraum.Der Zusammenhang zwischen Staub und Eis ist allerdings nicht überall auf der Welt gleich stark. In Wüstenregionen wie der Sahara bilden sich nur wenige Wolken, und die starke Bewegung von heisserer Luft kann das Vereisen unterdrücken. In der südlichen Hemisphäre sind es oft Meeres-Aerosole, die die Rolle des Staubs übernehmen.
Dem Forschungsteam zufolge sind weitere Studien notwendig, um den Einfluss anderer Faktoren wie Aufwindstärke oder Luftfeuchtigkeit auf das Gefrieren von Wolken zu klären. Eines aber steht fest: Winzige Staubkörner aus fernen Wüsten tragen dazu bei, die Wolken über unseren Köpfen zu formen und mit ihnen die Zukunft unseres Klimas.
Literaturhinweis
Villanueva D, Stengel M., Hoose C, Bruno O, Jeggle K, Ansmann A, Lohmann U: Dust-driven droplet freezing explains cloud top phase in the northern extratropics. Science, 31 July 2025, externe Seite doi: 10.1126/science.adt5354








